Gustav Herzog unterwegs
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13. Dezember 2016

Besuch in der Albert Schweitzer-Realschule in Winnweiler:

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“Entlohnung” – Offensichtlich gefiel den Schülern der Albert-Schweitzer Realschule in Winnweiler die Unterrichtsstunde mit Gustav Herzog MdB, der über seine Arbeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestages in Berlin und im Wahlkreis berichtete.
Gustav Herzog MdB freute sich nicht nur über das Geschenk, sondern auch über die Aufmerksamkeit, das Interesse und die Diskussionsbereitschaft seiner jungen Zuhörer.


29. November 2016

Gustav Herzog MdB ruft junge Medienmacherinnen und Medienmacher seines Wahlkreises zwischen 16 und 20 Jahren zur Teilnahme am 14. Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag in Berlin auf.

Die Veranstaltung vom 5. bis 11. März 2017 wendet sich an junge Journalistinnen und Journalisten, die ein besonderes Interesse an Journalismus, Medien und Politik haben. Veranstalter sind neben dem Deutschen Bundestag auch in diesem Jahr die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Jugendpresse Deutschland e. V. Vizepräsident Singhammer hat dieses Mal die Schirmherrschaft inne.

Eine Woche haben 30 medieninteressierte Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet Gelegenheit, den politischen Alltag und den Medienbetrieb in der Hauptstadt kennenzulernen.

Sie hospitieren in Redaktionen, lernen Hauptstadt-Journalisten kennen, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Zeitung.

„Glaubensfragen? – Religion und Gesellschaft heute“ lautet der Titel der Veranstaltung.

Im Hinblick auf das kommende Reformationsjubiläum und die Rolle, welche die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat, soll erörtert werden, welche Bedeutung Religionen heute haben (sollten). Die kontroverse Diskussion von Religion in der Gesellschaft und das Selbstverständnis von Glaubensgemeinschaften wirft Fragen auf: Was verstehen wir unter einer ,,deutschen Kultur”, von welchen Leitgedanken und Werten ist sie geprägt und welchen Stellenwert hat darin der christliche Glaube? Welche Möglichkeiten bieten die vielfältigen Religionen und Weltanschauungen in der heutigen Gesellschaft?

Bewerbungsschluss ist der 8. Januar 2017. Die Bewerbung ist unter  der Internetadresse http://www.jugendpresse.de/bundestag einzureichen. Anhand der Bewerbungsbeiträge wird eine Jury die Teilnehmenden auswählen.

Gustav Herzog MdB freut sich über die Begegnung mit der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer seines Wahlkreises und wünscht viel Erfolg bei der Bewerbung.

 


21. September 2016

Vom Fußballplatz ins Regierungsviertel

hhg FußballerFBEin Bericht von Lukas Müller: Ein Besuch im Regierungsviertel sollte man sich bei einer Reise nach Berlin nicht entgehen lassen. Umso besser jedoch, wenn man zusätzlich die Gelegenheit bekommt, einem Berufspolitiker alle möglichen Fragen zu stellen.
Eben diese Gelegenheit hatte die Fußballerauswahl des Heinrich Heine Gymnasiums Kaiserslautern, als sie am 20.09.2016 im Rahmen des Programms „Jugend trainiert für Olympia“ von Gustav Herzog in Empfang genommen wurden.
Nach einer generellen Einleitung, in der der Abgeordnete aus dem Zellertal seinen Beruflichen Werdegang darstellte, von seiner Schulausbildung, zu seiner Zeit als Chemie Laborant (die er bis heute in wohliger Erinnerung behält) bis zu seinem Mandat in Bonn und später in Berlin, gab er einen Überblick über seine tägliche Arbeit in der Hauptstadt und im Wahlkreis.

Er berichtete davon, was es heißt, im  Wahlkreis immer erkannt zu werden und was es generell heißt, eine Person des öffentlichen Lebens zu sein.
Dann aber hatten die Schüler die Chance, Herzog ihre Fragen zu stellen, wobei es dabei „keine Tabus“  gebe. Die erfragten Themen umfassten viele Aspekte des politischen und persönlichen Lebens des Politikers. Es ging etwa um das Gehalt eines Politikers, wie viel denn Angela Merkel verdiene und ob Herr Herzog denn mit dem Privatjet anreise.
Weiterhin interessierte die Schüler, wie denn das Verhältnis zwischen Abgeordneten verschiedener Parteien ist. „Es ist wie im normalen Leben“, so Herzog, man könne einen Abgeordneten der eigenen Partei persönlich nicht mögen und ein freundschaftliches Verhältnis zu einem Mandatsträger einer anderen Partei pflegen. Es komme immer auf die Persönlichkeit des Menschen an.
Danach gefragt, ob er sich denn manchmal wünsche, er hätte einen anderen Beruf gewählt, antwortete der Abgeordnete „Sicher, wie in jedem Beruf hat man solche Momente, aber diese sind sehr selten“. Für seine Familie sei sein extrem zeitaufwendiger Beruf eine aber oft eine sehr große Belastungsprobe.

Ein weiteres für die Schüler interessantes Thema war die AfD. Nach seiner Meinung zur AfD gefragt, drückte der Pfälzer eine tiefe Abneigung gegen die bestimmenden Standpunkte der AfD aus. Er betonte aber auch, dass es neben den echten Rechtsaußen- und Protestwählern auch solche gibt, die echte Ängste haben und die sich mit der aktuellen Situation überfordert fühlen. Mit diesen „lohnt es sich zu reden, auch wenn es anstrengend ist“, so Herzog. „Aber wir werden ja auch gut dafür bezahlt“, fügte er augenzwinkernd mit Bezug auf die Gehaltsfrage hinzu.
Nach der Fragestunde gab es noch ein Gruppenfoto, bevor sich Gustav Herzog von der Gruppe verabschiedete, die daraufhin weiter das Regierungsviertel Berlins erkundete.


8. Juni 2016

Besuch der Albert-Schweitzer-Realschule plus aus Winnweiler bei Gustav Herzog in Berlin

ASR plus in BerlinAm 07. Juni 2016 hatte eine Schulklasse der Albert-Schweitzer-Realschule plus aus Winnweiler die Gelegenheit, den Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog in Berlin zu treffen. Auf einer Klassenfahrt in die Hauptstadt ist ein Besuch des Reichstagsgebäudes ja schon fast obligatorisch und so war ein Gespräch mit dem MdB eine sehr gute Ergänzung zum Programm.

„Ihr macht jetzt auch bald die Mittlere Reife? Willkommen im Club.“ Sympathisch und bürgernah stellte Herr Herzog seinen Lebenslauf dar und erklärte, wie er selbst vom „Kerwebub zum Politiker“ wurde. Nachdem er auch auf seine Tätigkeit als Abgeordneter einging, beantwortete er Fragen der interessierten Schüler. Am Ende der Veranstaltung konnten die Jugendlichen feststellen, dass „Politiker auch nur Menschen wie du und ich“ sind und wurden außerdem von Gustav Herzog ermuntert, selbst politisch aktiv zu werden.


4. Mai 2016

Von TTIP über Fracking bis zur Flüchtlingspolitik

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Zum EU Projekttag diskutierte Gustav Herzog MdB mit SchülerInnen der Berufsbildenden Schule I Technik in Kaiserslautern

„Die EU – das ist doch das mit den Vorschriften zur Krümmung der Gurke und irgendwie ziemlich weit weg?!“

Ob eine Schülerin oder ein Schüler der Klasse für angehende Köche an der Berufsbildenden Schule I in Kaiserslautern so über Europa gedacht hat, bevor Gustav Herzog am 2. Mai zum bundesweiten EU-Projekttag in ihre Schule kam? Vielleicht, denn die Europäische Union wird von vielen Menschen als Bürokratieapparat angesehen und Brüssel und Straßburg scheinen weit weg von der Lebenswirklichkeit bei uns in der Pfalz oder anderswo in Deutschland.

Ganz sicher ist aber, dass bei den Diskussionen mit „ihrem“ Bundestagsabgeordneten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viele Fragen rund um Europa und Politik im Allgemeinen beantwortet bekamen, sondern von Gustav Herzog auch ein frisches, lebendiges Bild von Europa vermittelt wurde. Ein Europa, das im Gegensatz zu Vorurteilen einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Leben einnimmt und das gerade auch jungen Menschen Möglichkeiten und Chancen eröffnet.

So waren dann auch die Fragen der Schülerinnen und Schüler an Gustav Herzog breit gefächert:  „Wie sehen Sie die aktuellen Veröffentlichungen von Greenpeace der TTIP – Papiere und welche Position nimmt die EU ein?”, wollte beispielsweise ein junger Diskutant von Herzog wissen, der in diesem Zusammenhang auf die Chancen und Risiken der transatlantischen Handelsabkommen verwies. “Ergreifen Sie die Chance der Veröffentlichung, schauen Sie, was Europa gegen die Forderungen der USA setzt und ob Ihre Interessen im EU Parlament dazu vertreten werden”, appellierte Herzog.

Ein anderer Schüler wiederum hatte sich mit dem Thema Fracking intensiv beschäftigt. Der Bundestagsabgeordnete erläuterte seinen Zuhörern in diesem Zusammenhang sein Abstimmungsverhalten in der letzten Woche im Deutschen Bundestag, bei der er den Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen und den Antrag der LINKEN zu einem Totalverbot ablehnte.

Die Europäische Union in der Krise sah eine andere Schülerin, fasste aber wohlbedacht viele Überlegungen zu den Ursachen zusammen. Im Austausch mit dem Bundestagsabgeordneten sprachen die Schüler auch über die in Europa bestehende Terrorismus-Gefahr durch den IS, über Waffenexporte und das Wählerverhalten von AFD-Sympathisanten.

Am Ende seines Besuches freute sich Gustav Herzog, dass zum EU-Projekttag auch in diesem Jahr wieder die politische Bildung an den Schulen unter der Flagge Europas stand!

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Zum Stichwort: Der EU-Projekttag ist Teil der Europawoche 2016 und findet bundesweit bereits zum zehnten Mal statt. Die Bundesskanzlerin, Bundesminister, Ministerpräsidenten und Abgeordnete des Bundestages, der Länderparlamente und des Europaparlaments sind zu Gast in deutschen Schulen. Ziel des Projekttages ist es, durch Diskussionen mit Politikern und Vertretern der europäischen Institutionen das Verständnis für das demokratische Zusammenleben und Funktionieren der Europäischen Union gerade bei jungen Menschen zu vertiefen.