
Ich bin zwar nicht aus dem Wahlkreis von Herrn Gustav Herzog, habe aber über seine Homepage vom diesjährigen Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag in Berlin erfahren. Sofort habe ich meinen Bewerbungsartikel zu dem Thema: „Auftrag Gesellschaft – Dein Dienst für die Demokratie?“ verfasst und eingeschickt – genauso wie 130 andere Jugendliche aus ganz Deutschland.
Mein Name ist Ann-Kathrin Metzler, ich bin 17 Jahre alt und besuche die 11.Klasse des Gymnasiums am Rittersberg in Kaiserlautern.
Gemeinsam mit 29 weiteren Teilnehmern, alle zwischen 16 und 20 Jahren alt, wurde ich ausgewählt und verbrachte eine spannende Woche in der Hauptstadt. Vom 25. März bis zum 30. März konnten wir mit Experten, Journalisten und Abgeordneten sprechen und erhielten so Einblicke hinter die Kulissen des politische Geschehens: Unter anderem in Gesprächen mit Mitgliedern aller Fraktionen des Innen-, Verteidigungs- und Familienausschusses und einem Mittagessen in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft gegeben vom Schirmherrn der Veranstaltung, dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestags Herrn Eduard Oswald.
Bereits am ersten Tag im Bundestag nahm sich Herr Bundestagsabgeordneter Herzog Zeit für ein ausführliches, persönliches und sehr spannendes Gespräch mit mir. Vielen Dank dafür! Das gemeinsame Foto wurde von seiner Mitarbeiterin Frau Ariane Meinzer aufgenommen, die mich ebenso so herzlich begrüßte. Ich wurde eingeladen jederzeit im Laufe der Woche vorbeizukommen und ihm „über die Schulter“ zu schauen, doch aufgrund des ausgefüllten Programmes war dies leider nicht möglich.
Gustav Herzog, MdB einstimmig als Kandidat für die Bundestagswahl 2013 vorgeschlagen.
Gustav Herzog leitete die hervorragend besuchte Mitgliederversammlung mit Neuwahlen. Er begrüßte alle Anwesenden und besonders die vier Neumitglieder. Anschließend nahm er die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor. Persönlich überreichen konnte er die Urkunden und Nadeln für 40-jährige Parteimitgliedschaft an Günter Scheer und Otto Schumacher.
Bei den Neuwahlen wurde Frank Diederich als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter wurden Jens Grossnick und Jörg Zimmermann gewählt. Kassiererin wurde Elke Rahm. Petra Janson übernahm das Amt der Schriftführerin. Die neugewählten Beisitzer sind Marcel Akamphuber, Manfred Bachmann, Thorsten Peermann und Trixi Rahm. Als Revisoren stellten sich Manfred Henkel und Matthias Ullrich zur Verfügung.
Es folgte ein engagierter, leidenschaftlicher politischer Bericht von Gustav Herzog, der anschließend eine rege Diskussion auslöste. Er wurde danach einstimmig als Kandidat für die Bundestagswahl 2013, Wahlkreis 210, vorgeschlagen.
Die politische Arbeit des neuen Vorstandes wurde direkt aufgenommen:
28 Unterschriften unter eine Petition an den Deutschen Bundestag gegen die Einführung des Betreuungsgeldes, zeigen das große politische Interesse im Ortsverein auf der Hütte.

Im Nachgang zu der Informations- und Diskussionsveranstaltung in Kirchheimbolanden mit dem Bundesfinanzminster a. D. Peer Steinbrück MdB stellen wir gerne allen Interessierten die vollständige Videodokumentation zur Verfügung:
http://www.youtube.com/watch?v=CoIos6xOO6Q
http://www.youtube.com/watch?v=1bCSVmYHQVw
Anlässlich der heutigen Debatte zur Verschleppung der Entscheidung des Deutschen Bundestags zu mehr Lärmschutz erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für Lärmschutz Gustav Herzog:
Die Bundesregierung scheitert beim Lärmschutz. Auf dem Rücken der lärmgeplagten Menschen entlang der Bahnlinien und Straßen lebt diese Koalition ihre Untätigkeit und Unfähigkeit aus, dem Verkehrslärm etwas entgegen zu setzen. Außer scheinheiligen Ankündigungen und Bezugnahme auf die Lärmschutzpakete der letzten Legislatur kommt von dieser Regierung nichts Neues in Sachen Lärmschutz – drei Jahre schwarz-gelb sind drei verlorene Jahre für den Lärmschutz.
Unser Antrag für einen besseren Lärmschutz in einem neuen Infrastrukturkonsens (Drs.: 17/546) steht seit 21 Sitzungswochen zur Beratung an, der Antrag zur Entlastung des Mittelrheintals (Drs.: 17/6452) seit 16 Sitzungswochen. Vier Mal wurde der Antrag von der Tagesordnung des Verkehrsausschusses genommen, weil die Koalition etwas Eigenes vorlegen wollte. Bis heute ist ihr das wegen internen Streits um den Schienenbonus nicht gelungen. Kanzleramtsminister Pofalla hat es jetzt zum ersten Mal ausgesprochen, was wir seit Langem befürchten: der Schienenbonus soll erhalten bleiben. Die Koalition bricht damit ihre Koalitionsvereinbarung.
Und das zu einer Zeit, wo die Lärmbekämpfung wichtiger denn je ist. Immer mehr Menschen leiden unter Lärm, immer mehr Menschen werden krank und die Verkehre nehmen immer weiter zu. Wir stehen zu einem neuen Infrastrukturkonsens. Dazu gehört auch, dem Lärmschutz mehr Priorität einzuräumen. Wer Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland erhalten will, der muss mehr Mittel für den Schutz der Menschen vor Verkehrslärm in die Hand nehmen.
Den vollständigen Redebeitrag vor dem Plenum des Deutschen Bundestages am 27.04.2012 finden Sie hier