Gustav Herzog unterwegs
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22. Juli 2016

Herzog besucht F.K. Horn in Kaiserslautern

FKHorn

v.l.n.r. Geschäftsführer Thomas Knieriemen, MdB Gustav Herzog, Lukas Knieriemen

„Das wichtigste Steuerungsinstrument eines Unternehmens ist die Liquidität“, sagt Thomas Knieriemen, Geschäftsführer der F.K. Horn GmbH & Co. KG bei der Begrüßung und meint damit auch die Entscheidungsfreiheit eines mittelständischen Baunternehmens jederzeit auch in eigene Projekte investieren zu können. Knieriemen ist seit 25 Jahren im Unternehmen, ein Mittelständler aus Leidenschaft mit Visionen und vielen guten Ideen.

Im Rahmen der Sommertour besuchte der SPD Bundestagsabgeordnete Gustav Herzog das Unternehmen in Kaiserslautern. DSCN0615 „Mittelständische Familienunternehmen, wie die Firma F.K. Horn, bilden die Grundlage für unseren wirtschaftlichen Erfolg insgesamt“, so Herzog. Der SPD Bundestagsabgeordnete nutzt gerne und regelmäßig die parlamentarische Sommerpause in Berlin, um in seinem Wahlkreis mit regionalen Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Während des zweistündigen sehr offenen und konstruktiven Gesprächs und einer ausführlichen Unternehmenspräsentation konnte sich der Bundestagsabgeordnete Herzog einen umfassenden Eindruck über das Leistungsspektrum des Unternehmens, über die Organisationsstruktur, Personalentwicklung, sowie aktuelle Herausforderungen der Baubranche und wachsende Anforderungen im Wettbewerb machen.

DSCN0599Schwerpunktthema des Gesprächs war die Öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) und die PPP (public-privat Partnership) im Mittelstand, wie beispielsweise die Finanzierung der Bundesfernstraßen durch ÖPP. Nach Ansicht von Knieriemen verhindere die Finanzierung durch ÖPP die Beteiligung des Mittelstandes. Sowohl die großen Ausschreibungsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro, als auch die langen Laufzeiten machten es mittelständischen Unternehmen unmöglich mitzubieten.  „Das kann kein Mittelständler stemmen“, so Knieriemen. Regional gut qualifizierte Unternehmen seien raus. Lediglich vier oder fünf große Konzerne könnten hier mitbieten. Aufgeschlossen zeigte sich Herzog für die Ideen des Unternehmers, wie regionale Anbieter bei Ausschreibungsverfahren gestärkt werden könnten.  Auf  Vorschlag von Gustav Herzog soll sowohl das Thema ÖPP, als auch die konventionellen Auschreibungsverfahren bei einem weiteren gemeinsamen Termin mit F.K. Horn und Vertretern der Bauwirtschaft vertieft und diskutiert werden. (sw)

Das Unternehmen:

Die Firma F.K. Horn beschäftigt derzeit 300 Mitarbeiter. 270 in Kaiserslautern und weitere 30 Mitarbeiter am Standort Schkopau. Knieriemen selbst ist seit mehr als 20 Jahren als Geschäftsführer im Unternehmen tätig. Vor kurzem hat er die Führungsebene des Unternehmens neu geordnet. Ein weiterer Geschäftsführer, Guido Edinger, kam hinzu. Sechs langjährige Mitarbeiter wurden zu Mitgliedern der Geschäftsleitung ernannt. F.K. Horn bietet ein breites Leistungsspektrum: Hoch-, Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbau, Kanalsanierung, schlüsselfertiges Bauen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Eigentumswohnanlagen und Industriebetrieben, Altbau-Sanierung, Beton-Sanierung, Kompletterschließung von Neubaugebieten, ggf. mit Privatfinanzierung, Deponiebau, Kläranlagen und Sportanlagen.


21. Juli 2016

Gustav Herzog zu Besuch bei der Fuchs Lubritech GmbH in Kaiserslautern

Familienfreundliches Unternehmen mit Niederlassungen weltweit

Druck


Da trafen zwei aufeinander, die für das “brennen”, was sie tun. Im Rahmen seiner Sommertour traf der SPD Bundestagsabgeordnete Gustav Herzog den Geschäftsführer der Fuchs Lubritech GmbH in Kaiserslautern, Markus Heck. Und beiden scheint eines gemeinsam: eine große Begeisterungsfähigkeit die überspringt. 

Markus Heck ist seit mehr als 24 Jahren in der Fuchs-Gruppe tätig. Heute einer von drei Geschäftsführern der Fuchs Lubitsch GmbH, zuständig für Produktion und Einkauf. Er hat das Unternehmen in verschiedenen Phasen erlebt, auch die kurze Krise vor sechs Jahren. Seit dem schreibt die Fuchs Lubritech GmbH Jahr für Jahr neue Umsatzrekorde. 236,2 Mio waren es 2015 – Tendenz weiter steigend.

Die Fuchs-Gruppe, so erklärt Markus Heck, sei die
„Nr. 1 der konzernunabhängigen Anbieter DSCN0476
von Schmierstoffen“. Mit rund 5.000 Mitarbeitern und 60 Gesellschaften weltweit. Familie Fuchs hält 54% der Stammaktien,  46 % sind in Streubesitz. In Deutschland ist das Unternehmen an fünf weiteren Standorten vertreten. Darüber hinaus in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Indien, Japan, United Kingdom und USA. Fuchs Lubritech ist ein „Global Player“ mit Hauptsitz in Kaiserslautern.

Mehr als 1000 verschiedene Schmierstoffe und Trennmittel verlassen die Produktionsstraßen in Kaiserslautern. Die Produkte kommen in verschiedenen Branchen wie Windkraftanlagen, Schienenverkehr, der Bauindustrie, in der Zement- und Bergbauindustrie sowie der Lebensmittelindustrie u.v.m. zur Anwendung.

Mit der Herstellung biogener Schmierstoffe legt das Unternehmen auch ein Augenmerk auf die Entwicklung nachhaltiger Schmierstoffe, diese sind aus umweltfreundlichen Rohstoffen produziert und werden u.a. bei der Bahn in der Schienenverkehrstechnik eingesetzt.

Das Unternehmensmodell der Fuchsgruppe ist seit 1931 gleichbleibend: „Lubricants, Technology, People“. Lubricants, so erklärt Heck, stehe für: „volle Konzentration auf die Schmierstoffe“. „Technology“ für ganzheitliche Lösungen verschiedener Anwendungen und „People“ für persönliches Engagement. „Unser Unternehmen weiß“, so Heck „it’s all about people – es geht immer um die Mitarbeiter“. Das es Fuchs Lubritech damit ernst ist, zeigt sich auch am Leitbild des Unternehmens: Vertrauen, Werte schaffen, Respekt, Verlässlichkeit, Integrität, welches laut Heck auch intensiv betrieben wird.

DSCN0555-640x480Begeistert zeigte sich Gustav Herzog besonders von diesem persönliche Engangement: so hat Fuchs Lubritech 21 % Frauen im Management. Viele Stellen werden im Unternehmen intern besetzt. Mit der „Fuchs Academy“ unterhält das Unternehmen eine eigene Ausbildungs- und Weiterbildungsstätte mit Seminaren für alle Mitarbeiter aus allen Bereichen. Durch regelmäßige Mitarbeitergespräche wird individuell gefördert. Auch Führungspositionen werden regelmäßig intern besetzt. Das Thema Gesundheitsmanagement wird bei Fuchs Lubritech groß geschrieben. Wichtig ist dem Unternehmen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Bei uns können Mütter die Arbeitszeit ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen“ sagt Cornelia Stahlschmidt, Betriebsratsvorsitzende der Fuchs Lubritech GmbH. Da wundert es nicht, dass die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit mit 11 Jahren recht hoch ist.
Beim anschließenden Rundgang durch die Produktionshallen zog es Gustav Herzog, der auch gelernter Chemielaborant ist,besonders in die Forschungs- und Entwicklungsabteilung. In den modernen Qualitätslabors durchlaufen die Produkte immer wieder Testläufe mit Modell- und Bauteilprüfungen. Fuchs Lubritech investiert permanent in die Prozesstechnologie. „So sichern wir die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, erklärt Heck abschließend. (sw)

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v.l.n.r.: Cornelia Stahlschmidt (Betriebsratsvorsitzende) mit MdB Gustav Herzog und dem Geschäftsführer Markus Heck


19. Juli 2016

“Gustav Herzog ist Klassenprimus”

Quelle: Abgeordentenwatch

So schrieb die Mainzer Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe!

Diese Schlagzeile könnte man gewiss als Überschrift für viele Erfolge des Bundestagsabgeordneten  nehmen, aber im konkreten Fall von heute geht es um die “Jahresnoten”,welche die Plattform abgeordnetenwatch.de den Bundestagsabgeordneten nach Ländern aufgeschlüsselt ausstellt.

Mit 36 beantworteten Fragen von 36 gestellten führt der Westpfälzer SPD-Abgeordnete die Rangliste aller 31 Abgeordneten aus Rheinland-Pfalz an.

“Abgeordnetenwatch ist eine gute Dialogplattform und ich freue mich über die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger, die neben den “analogen” Gesprächs-
angeboten auch online Fragen stellen. Für mich ist es wichtig, jede Frage sehr persönlich und natürlich auch fundiert zu beantworten. Daher freut mich die Bestnote natürlich sehr!”, so Gustav Herzog.


15. Juli 2016

Bundesverkehrswegeplan erreicht die nächste Etappe

Transport mit LKW, Schiff, Flugzeug und Bahn

Heute hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Ressortabstimmung förmlich eingeleitet. Hierzu erklärt der Hauptberichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für den Bundesverkehrswegeplan 2030 Gustav Herzog MdB:

Die Einleitung der Ressortabstimmung ist ein wichtiger Meilenstein bei der Aufstellung des Bundesvekehrswegeplans 2030 (BVWP). Nach Abschluss und Auswertung der sechswöchigen Öffentlichkeitsbeteiligung haben sich Änderungen ergeben, die in den neuen Referentenentwurf eingeflossen sind. Dieser ist heute den Bundesressorts zur Abstimmung zugestellt worden. Der ressortabgestimmte Entwurf soll zum frühestmöglichen Zeitpunkt vom Bundeskabinett beschlossen werden, damit im Herbst das parlamentarische Verfahren beginnen kann.

Eine erste Sichtung des neuen Entwurfs zeigt eine erfreuliche Tendenz nicht nur für Rheinland-Pfalz. Auch die von der SPD-Bundestagsfraktion in den Koalitionsvertrag verhandelten Eckpfeiler (Erhalt vor Neubau, Vorrang für das überregionale Verkehrsnetz, Engpassbeseitigung und eine angemessene Verteilung auf die drei Verkehrsträger) konnten gehalten werden. Eine Reihe wichtiger Schienenprojekte sind vom Potentiellen Bedarf in den Vordringlichen Bedarf aufgestiegen. Das Gesamtvolumen der Schiene vergrößert sich von 41,3% auf 41,6%. Damit wird dem umweltfreundlichen Verkehrsträger noch mehr Bedeutung beigemessen.

In Rheinland Pfalz konnten gute Argumente einige Änderungen herbeiführen. Die A 61 wurde im Abschnitt AD Nahetal bis AK Frankenthal vom Vordringlichen Bedarf (VB) in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht (WB*) verschoben. Das macht verfahrenstechnisch Sinn und damit wurde im VB ein Finanzvolumen von 549 Mio. Euro frei, das für folgende Projekte verwendet werden kann, die stattdessen in den VB angehoben wurden. Der Aufwuchs der Projekte an der A60, A61, B41 (Steinhardt-Waldböckelheim) und B417 (OU Diez) in den VB ergibt ein Plus von 632 Mio. Euro mehr im VB. Auch in der Kategorie WB* mit Planungsrecht gibt es für Rheinland-Pfalz einen Aufwuchs in Höhe von 504 Mio. Euro. Damit besteht für Rheinland-Pfalz ein uneingeschränktes Planungsrecht, um flexibel auf eventuelle Planungsverzögerungen bei anderen Projekten reagieren zu können.

Keinesfalls zufrieden können wir mit dem Status der alternativen Güterverkehrsstrecke für das Mittelrheintal sein. Hier ist das BMVI in der Bringschuld, die erforderlichen Entscheidungsgrundlagen zu liefern. Im parlamentarischen Verfahren werden wir darauf drängen, dass hier nachgesteuert wird!

Bei der Wasserstraße ist sehr erfreulich, dass alle Wasserstraßenprojekte in Rheinland-Pfalz ihren Status behalten haben. Dies ist eine gute Nachricht für Rhein, Mosel und Neckar.

Der Verkehrsexperte Gustav Herzog zeigt sich auch als Wahlkreisabgeordneter erfreut, dass die Projekte in seinem Wahlkreis eine weitere Hürde genommen haben. Die Ortsumgehungen Imsweiler und Olsbrücken bleiben im VB, die Umfahrung der B 423 Schönenberg-Kübelberg im WB* mit Planungsrecht.

Sehr zufrieden ist er mit der Hochstufung der A6 in den Weiteren Bedarf* mit Planungsrecht. Das 115 Mio. Euro schwere Projekt erweitert die A6 zwischen AK Landstuhl und Kaiserslautern West auf 6 Spuren.

Hintergrund:

Der BVWP ist das zentrale Planungsinstrument des Bundes. Hier stellt er anhand von Verkehrsprognosen den Aus- und Neubaubedarf der Bundesverkehrswege (Bundesfernstraßen, Bundesschienenwege, Bundeswasserstraßen) fest. Der Zeithorizont des neuen BVWP liegt bei 15 Jahren.

Am 16. März hat das Bundesverkehrsministerium seinen ersten Arbeitsentwurf vorgelegt, die Projektdaten der über 2000 angemeldeten Infrastrukturmaßnahmen wurden in der Projektdatenbank PRINS online gestellt. Anschließend begann eine sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung. Anregungen, Hinweise und Kritik wurden aufgenommen und bewertet. Fundierte Änderungsvorschläge wurden in den ersten Arbeitsentwurf eingearbeitet. Der neue Referentenentwurf geht nun in die Ressortabstimmung, wo es weitere Änderungen geben kann, bevor sich das Bundeskabinett damit befasst. Im Herbst beginnt das parlamentarische Verfahren. Hier werden die Gremien beraten und unter Umständen weitere Änderungen vornehmen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung hat ein breites Spektrum an hilfreichen Hinweisen, Stellungnahmen und Positionierungen ergeben. Diese werden, soweit nicht schon im Kabinettsbeschluss aufgenommen, auch bei den parlamentarischen Beratungen berücksichtigt.

Mit der Ressortabstimmung kommt der BVWP 2030 nun einen wichtigen Schritt voran. Der Bedarf wichtiger Schienenprojekten konnte in der Zwischenzeit berechnet worden. Einige wurden damit vom Potentiellen Bedarf in den Vordringlichen Bedarf eingestuft. Der Anteil der der Schienenprojekte vergrößert sich dadurch. Damit wird dem umweltfreundlichen Verkehrsträger noch mehr Bedeutung beigemessen.

Die höhere Priorisierung von einigen wichtigen überregionalen Straßenprojekten (z.B. in Nordrhein-Westfalen) hilft dabei, schneller Engpässe dort aufzulösen, wo die Menschen tagtäglich im Stau stehen. Besonders in hochbelasteten Transitländer werden wichtige Strecken mit Planungsrecht versehen und einige in den Vordringlichen Bedarf gehoben.


15. Juli 2016

Freitag, 15. Juli 2016 Marktfrühstück in Rockenhausen

DSCN0391Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Rockenhausen besuchte Gustav Herzog das Marktfrühstück am 15.07.2016 auf dem Marktplatz in Rockenhausen. Bei einer Tasse Kaffee konnten sich Bürgerinnen und Bürger mit dem Abgeordneten sowie Mitgliedern des SPD-Ortsverein austauschen.DSCN0466-300x225

 

Die Gesprächsthemen waren ganz unterschiedlich: Von bundespolitischen Themen wie der Ministererlaubnis im Falle Kaiser’s-Tengelmann bis hin zur anstehenden Landratswahl 2017. Zudem konnte sich Gustav Herzog auch bei einer sichtlich gut gelaunten Schulklasse über die Sommerferienpläne informieren. Neben  Michael Ruther war auch der VG-Bürgermeister aus Rockenhausen Michael Cullmann anwesend.

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